Jahreszeitliches - Die kleine Bonsaiwerkstatt

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Jahreszeitliches

Service
 





Die richtige Pflege im Herbst

Der letzte Rückschnitt


Während wir noch im August mit dem Rückschnitt bei Laubbäumen zurückhaltend waren, wegen der Gefahr eines erneuten Austriebes, der dann nicht mehr genügend Zeit hat bis zum Winter auszureifen, können wir im Herbst wieder alle Bäume in Form bringen.
Der Zuwachs des Sommers kann also überprüft und korrigiert werden. Wird dies schon Ende September gemacht, beginnt die Pflanze
noch vor dem Winter die Wunden zu verschließen und diese vor dem Eindringen von Mikroorganismen zu schützen.
Bei Rohlingen, die noch im Freiland stehen oder in einem großen Topf gehalten werden, weil sie erst noch stärker werden sollen,schneidet man den Zuwachs aus dem Sommer erst, nachdem die Blätter abgeworfen wurden zurück. Hierdurch kommt man etwas
schneller zum Ziel, weil das Dickenwachstum im Herbst umso stärker ausfällt, je mehr Blattmasse sich an der Pflanze befindet.


Umpflanzen von Nadelbäumen


Ab Ende August, wenn der diesjährige Zuwachs ausgereift ist, können Kiefern und andere immergrüne Bäume umgepflanzt werden.
Hierzu wählt man einen nicht zu heißen Tag aus und schützt die Pflanze auch in den nächsten zwei Wochen vor starker Sonneneinstrahlung.Die Überwinterung

Der empfindlichste Teil des Bonsai ist die Wurzel, die bei den meisten japanischen und einheimischen Bäumen schon bei Temperaturen unter -5° C leidet. Um Schäden an der Pflanze durch Frost zu vermeiden, gräbt man diese im Winter am besten im Garten ohne Schale ein.
Dabei wird der Wurzelballen an einer schattigen Stelle so tief in die Erde versenkt, dass der unterste Ast des Baumes noch herausschaut.
Da der gesamte Ballen jetzt Kontakt zur Umgebungserde hat, und der Boden im Winter meist feucht genug ist, kann, außer bei lang anhaltender Trockenheit, im Winter auf das Gießen verzichtet werden.
Sinken die Temperaturen unter -10° C können die Pflanzen noch mit einer Folie oder Laub abgedeckt werden. Man wählt eine schattige Stelle, weil der Baum Trockenschäden erleidet, wenn bei starkem Frost gleichzeitig die Sonne auf die Äste schein, diese auftauen können, auch Wasser verdunsten, von unten aber kein neues Wasser nachfließen kann, da die Wurzel eingefroren bleibt.




 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü